Radtour zur Mitte Deutschlands

Okt 31 2019

Auch wenn "die Mitte" eines Landes auf verschiedenste Weise bestimmbar ist und jede Methode zu einem anderen Ergebnis kommt (hier der entsprechende Artikel in der Wikipedia dazu), hat mich doch schon eine Weile diese eine Mitte interessiert, die gar nicht weit vin Kassel weg liegt. Ermittelt aus dem Schnittpunkt der Verbindungslinien der äußersten Punkte in Nord-/Süd- bzw. Ost-/West-Ausdehnung ist man zu dem Schluss gekommen, diese Mitte liegt etwas westlich von Besse, einem Ort in der Nähe der Edermündung. Also habe ich mir in Komoot eine schöne Runde zusammengestellt und bin los geradelt...

Erlenloch im Habichtswald

Blauer See

Silbersee mit Basalt Formationen

Hohes Gras - mit knapp 615 Metern über NN ist er der höchster Punkt des Habichtswaldes

Ein schöner Pausenplatz am Fuße des Hohen Grases kurz vor der Unterquerung der A44

Manchmal sind schöne Wege eben nicht asphaltiert...

Und hier ist sie nun: Die - nein - eine Mitte Deutschlands.

... ob sie das interessiert?

Dieser Menhir ist insofern interessant, als dass Quarzsandstein (Quarzit) in der Gegend natürlich gar nicht vorkommt...

Radschleife über Nieste, Umschwang, Witzenhausen

Feb 16 2019

Das erste Highlight waren gleich um 9:00 Uhr diese gerade wach werdenden Schafe zwischen Vellmar und Hohenkirchen.

Hitchcock lässt grüßen - an der Staustufe vor Wahnhausen sammeln sich ca. 50 Reiher ...

... um dort zu nisten.

Am Umschwang - auf dem "Dach der Tour" - war die erste Pause angesagt.

Manchmal darf man sich von Schildern nicht aufhalten lassen... Hier war der Weserradweg kurz vor der überspannenden ICE und Autobahnbrücke gesperrt.

Der umgeknickte Baum war glücklicherweise schon durchgesägt und geräumt. Die Baustelle am Bahndamm lag am Samstag still und war leicht passierbar.

Am Weserstein bei Hannoversch-Münden gab's ein Eis und die zweite Pause.

Das letzte Verschnaufen vor dem Anstieg nach Vellmar bot wieder einen idyllischen Blick über die Fulda gegenüber von Speele.

Statistik: 90km, 750 Höhenmeter, Start: 9:00 Uhr, Dauer: 6h, Durchschnitt: 19,5km/h

Radtour nach Escheberg über die Helfensteine

Feb 09 2019

Diese beiden Gesellen traf ich kurz hinter Ahnatal Weimar - leider hatte ich keine Möhre für sie im Gepäck.

Auf halber Strecke zum Dörnberg stehen rechter Hand die Kopfsteine, gut erreichbar über eine Brücke, die die Gleise der RT überspannt.

Der erste kurze Besuch bei den Helfensteinen auf dem Dörnberg, gleich geht es weiter 16% bergab durch Zierenberg und weiter Richtung Escheberg.

Parallel zur L2311 entlang des Baches Warme führt ein Feldweg bis zum Gut Laar. Von hier ist es nur noch ein Katzensprung bis zum Gut Escheberg mit seinem für die Öffentlichkeit frei zugänglichen Schlosspark.

Und hier blühen bereits in großen Teppichen die Winterlinge und die ersten Schneeglöckchen. Der Regenschauer der vergangenen Viertelstunde hat die Pflänzchen schön sauber geduscht.

Jetzt mache ich mich auf annähernd derselben Strecke auf den Heimweg. Nach einem Regenschauer ist der Himmel immer besonders blau.

Beim zweiten Besuch der Helfensteine - ca. 600 Höhenmeter bergauf und die 16% von Zierenberg hier her liegen hinter mir - gönne ich mir ein paar Carbos. Der Käsekuchen im Café Helfensteine ist ein Gedicht! 

Kurz vor "Wimmern", wie Ahnatal Weimar auch gerne genannt wird, passiere ich nochmal die Kopfsteine. Dank meiner Lupine SL stört mich auf den letzten Kilometern die einbrechende Dämmerung nicht, ich leuchte sie einfach weg.

Etwas Statistik: Die Tour hatte eine Länge von 50km, ging über 660 Höhenmeter und hat mit Pausen für Fotos, Orientierung und Carbo Loading knapp 4 Stunden gedauert.